Sonntag, 13. Dezember 2015

DIY Geschenkidee: "bedruckte" Holztafel

Wer verschenkt nicht gerne originelle, individuelle und persönliche Geschenke? Macht man eigentlich am liebsten, oder? Daher habe ich heute für euch eine tolle DIY Geschenkidee, die eure Lieben staunen lässt! Eine tolle Sache zu Weihnachten, aber auch ganzjährig zu Geburtstagen oder anderen Anlässen nutzbar!

 

Ihr könnt nämlich mit recht wenig Aufwand einfach eure Fotos, Sprüche oder ähnliches aus Holz "drucken"! Aber fangen wir von vorne an:


Was ihr braucht:
- 1 Holzstück
- 1 gespiegeltes Bild/Spruch eurer Wahl, gedruckt auf normalem Papier mit einem Laser Drucker!
- Schleifpapier/ Schleifmaschine
- Klarlack (wenn ihr es z.b. auf ein weißes Holzstück machen wollt zusätzlich weißen Lack)
- Pinsel
- alte Scheckkarte/ Geodreieck zum glattstreichen (sollte alles "alt" sein, ist nämlich hinterher meist voll mit Lack!)
- einen Schwamm
- etwas Wasser
- eine Bastelunterlage (ich habe einfach ein altes Stück Tapete genommen)

 
Dauer: 
Die Arbeitsschritte dauern an sich nicht sehr lange, vielleicht zusammen genommen 1 Stunde, aber ihr müsst den Lack immer am besten 12 Stunden antrocknen lassen!

1. Schritt: Ein Bild auswählen, welches ihr später auf dem Holz haben wollt! Es kann ein Foto, ein Spruch oder ähnliches sein. Es sollte nicht zu filigran sein, denn es kann passieren das man später kleine Stellen hat wo keine Farbe ist. Das nur als Hinweis. Ich habe mich für das "Merry Christmas" von The Guy behind the Letters entschieden, welches er kostenlos als Download zur Verfügung stellt (wenn ihr auf der Website nach unten scrollt) und für ein weihnachtliches Foto von mir . Nun ist ganz wichtig: Ihr müsst das Bild einmal spiegeln! Es soll ja auf dem Holz richtig zu lesen sein, und da wir es drauflegen und quasi übertragen muss es auf dem Papier spiegelverkehrt sein! Das geht am einfachsten und schnellsten im Programm Paint wie ich finde. Bild mit Paint öffnen, oben in der Menüleiste unter "Bild" findet ihr "Dehen/Spiegeln", dort dann "Vertikal spiegeln" auswählen. Dann dreht sich das Bild auf den Kopf, ist aber auch gleichzeitig gespiegelt worden. So könnt ihr es nun mit einem Laserdrucker (oder mit einem Kopiergerät im Copy Shop drucken lassen) ausdrucken und weiter geht's. Wenn es ausgedruckt ist müsst ihr es richtig erkennen bzw. lesen können wenn ihr von hinten gegens Licht auf das Papier guckt und das Bild von vorne durchschimmern seht. Dann ist alles richtig, denn so ist es hinterher auf dem Holz abgebildet. 



2. Schritt: Ein geeignetes  Holzstück wählen und glattschleifen, oder aber etwas kaufen, was aus unlackiertem (oder zumindest nicht so extrem beschichteten) Holz ist. Beim Schleifen kann man natürlich wenn vorhanden Maschinen zur Hilfe nehmen, ansonsten geht das natürlich auch von Hand mit etwas Schleifpapier. 

3. Schritt: Wenn ihr nun eine glatte Fläche habt die ihr "bedrucken" wollt müsst ihr euch euer Motiv möglichst gut zuschneiden für diese Fläche. Denn desto weniger Papier, desto besser. Denn das Papier muss ja hinterher wieder runter!

 

Nun kommt der Klarlack zum Einsatz: Eine Schicht Klarlack auf das Holz auftragen, dort wo ihr das Bild aufbringen wollt. Dabei nicht zu dünn auftragen (!), aber auch nicht massenhaft viel. Dann das Bild mit der bedruckten Seite auf den Klarlack legen, kurz zurecht rücken und andrücken! Zuletzt bei diesem Schritt vorsichtig mit leichtem (!) Druck z.B. mit einem alten Geodreieck oder einer alten Scheckkarte (alt, weil es hinterher voller Klarlack ist) den überschüssigen Klarlack rausstreichen. Dabei wirklich nicht zu fest streichen, denn es wird schon genug Lack unter dem Bild benötigt um die Farbe vom Papier an das Holz zu binden. Dabei auch nach jedem Streichen das Geodreieck mit einem Tuch abwischen, denn es sollte kein Klarlack von hinten auf das Papier gelangen. Dann lässt sich später das Papier an der Stelle nur sehr schlecht bis gar nicht lösen. Darauf muss man vor allem an den Rändern aufpassen. Nun den Lack trocknen lassen! Perfekt sind mind. 12 Std. man kann es etwas beschleunigen, wenn man es trocken föhnt, aber am besten klappt es, es mindestens über Nacht, am besten sogar 24 Std. liegen zu lassen.

 
 
 
 
 
 
 
 
Schritt 4: Nun muss das Papier wieder runter wenn alles gut angetrocknet ist. Dazu einen feuchten Schwamm nehmen und das Papier von hinten befeuchten. Etwas Geduld, das Papier braucht einen Moment um sich vollzusaugen. Nun mit Finderspitzen Gefühl langsam anfangen das Papier abzurubbeln. Anfangs mache ich das immer mit dem Schwamm, später mit den Fingern. Wenn man denkt man hat alles abgerubbelt lasse ich die Holzplatte einmal trocknen, denn in nassem Zustand ist die letzte Papier Schicht fast unsichtbar, aber beim trocknen bleibt dann doch ein Schleier zurück und man kann nochmal anfeuchten und den Rest abrubbeln. Manchmal lässt sich der letzte Rest auch in trockenem Zustand sehr vorsichtig abrubbeln.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Schritt 5: Wenn nun das Papier runter ist einfach das Bild nochmal mit Klarlack versiegeln und wieder trocknen lassen! Fertig ist unser bedrucktes Holz :)

 
 
 
 

Super geworden! Ihr solltet euch für die ersten Versuche etwas Zeit nehmen und man muss ein gewisses Fingerspitzen Gefühl beim abrubbeln des Papiers entwickeln, aber probiert es einfach ein paar mal aus!
Eine tolle Sache oder? Was sagt ihr? Lass mich doch in den Kommentaren wissen wie ihr die Anleitung findet und wenn ihr noch Fragen habt immer her damit!

♥Svenja

Kommentare:

  1. Oh wie toll, echt schön

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  2. great post
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